Paradoxe Kriegsführung: Moskau plant Miami-Gespräche während Bomben auf Odessa fallen

2 godzin temu
Russland kündigt neue Friedensgespräche zur Ukraine für kommende Woche an (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Russland kündigt neue Friedensgespräche zur Ukraine für die kommende Woche an. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte: Moskau und Washington sprechen über Handelsbeziehungen. US-Vertreter schlugen nach Insider-Informationen ein trilaterales Treffen für Montag und Dienstag in Miami vor. Zuvor hatten Friedensverhandlungen in Abu Dhabi stattgefunden.

Gleichzeitig flog die russische Luftwaffe schwere Angriffe auf ukrainische Häfen und Bahnanlagen in Odessa und Dnipro – mit Toten und Verletzten. Während Russland Friedensgespräche ankündigt, bombardiert es weiter ukrainische Städte.

In der Region Odessa tötete ein russischer Drohnenangriff einen Menschen, sechs weitere wurden verletzt. Vize-Ministerpräsident Olexij Kuleba berichtete über die Opfer. Binnen 24 Stunden folgte eine zweite Attacke auf die Hafenstadt: Angriffe beschädigten Wohnhäuser, Industrieanlagen und Energieinfrastruktur. Gouverneur Oleh Kiper meldete: Strom, Heizung und Wasserversorgung fielen aus.

In Dnipro im Südosten der Ukraine verletzte ein kombinierter Angriff aus Drohnen und Raketen vier Menschen, darunter ein Baby und ein vierjähriges Mädchen. Gouverneur Olexandr Ganscha bestätigte die Opferzahlen. Raketen trafen auch das Bahnnetz in der Region Dnipropetrowsk.

Peskow zeigte sich hoffnungsvoll, dass der Dialog fortgesetzt wird.

Selenskyj offen für Wahlen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich im US-Magazin The Atlantic zu möglichen Präsidentschaftswahlen und einem Friedensreferendum. «Sind wir bereit für Wahlen? Wir sind bereit. Sind wir bereit für ein Referendum? Wir sind bereit», sagte Selenskyj. Er knüpfte dies jedoch an klare Bedingungen: «Ich bin zu Wahlen bereit, aber wir brauchen Sicherheit, Sicherheitsgarantien und einen Waffenstillstand.» Einen Vorschlag, die Abstimmung am 24. Februar – dem vierten Jahrestag der russischen Invasion – anzukündigen, lehnte er ab.

Internationale Stimmen vor Sicherheitskonferenz

Norwegens Finanzminister und früherer NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg forderte vor der Münchner Sicherheitskonferenz neue Gespräche mit Russland über nukleare Rüstungskontrolle. «Ich glaube, dass wir auf der Basis von Stärke und glaubwürdiger Abschreckung wieder mit Russland reden müssen», sagte er der Augsburger Allgemeinen. Die Rüstungskontrolle aus dem Kalten Krieg existiere nicht mehr. «Wir müssen einen Weg finden, eine neue Ordnung der Waffenkontrolle herzustellen», so Stoltenberg. «Wir waren dazu im Kalten Krieg in der Lage, wir sollten es zukünftig auch sein.»

Lettlands Verteidigungsminister Andris Sprūds dämpfte Hoffnungen auf eine schnelle Friedenslösung. Die Vorstellung, der Krieg könne bis Juni beendet sein – wie von US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestellt – sei unrealistisch. «Putins imperiale Ambitionen sind ungebrochen. Der Drang in Moskau, fremde Länder anzugreifen und zu besetzen, besteht unvermindert fort», sagte Sprūds dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. «Es ist also ziemlich unrealistisch, dass bis Juni Frieden in der Ukraine einkehrt.»

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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